Bildungslandschaft – die Idee

Jedes Kind ist anders. Es bringt andere Erfahrungen mit, auf die es in Schule und Beruf aufbauen kann. Und es hat andere Bezugspersonen um sich, die sein Lernumfeld prägen. Eltern und Geschwister, die Tante und der Grossvater, der Kita-Betreuer, die Spielplatzkameraden, der Schulsozialarbeiter, aber auch die Klassen- oder Klavierlehrerin – sie alle tragen zur Bildung dieses einen Kindes bei. In einer Bildungslandschaft vernetzen sie sich alle, um das Kind möglichst gut zu fördern. Sie arbeiten systematisch zusammen, damit das Bildungsnetzwerk wie eine Landschaft rund um das Kind wachsen und gedeihen kann. Mit dem Ziel, dass auch Kinder mit schlechten Startbedingungen Anschluss finden – im Kindergarten, in der Schule oder im Berufsleben – und ihre Bildungslaufbahnen zuversichtlich und erfolgreich gestalten können.

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«Bildungslandschaften Schweiz» – das Programm

Eine Bildungslandschaft schafft ein Umfeld, in dem ein Kind alle jene Kompetenzen erwerben kann, die es für eine erfolgreiche Bildung braucht. Jedes Kind erhält dadurch eine gerechte Chance auf Bildung. Um die Idee der Bildungslandschaft in der Schweiz zu verbreiten und zu verankern, hat die Jacobs Foundation das Programm «Bildungslandschaften Schweiz» lanciert. Im Rahmen des Programms unterstützt sie 22 Bildungslandschaften in der ganzen Schweiz finanziell, strategisch und organisatorisch.

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Nutzen und Wirkung – die wissenschaftliche Begleitung

Welche Bedingungen brauchen Bildungsnetzwerke, damit die Beteiligten erfolgreich zusammenarbeiten können? Und wie wirken sich Bildungslandschaften auf die Kinder und Jugendlichen aus? Diese und andere Fragen untersucht die Begleitstudie zum Programm.

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